Sportschlau Bewegung mit Spaß und Köpfchen e.V.   zum Navigator
 

 
 
Susanne Bunk:

Ausgangspunkt des Vereins war der Praxisteil meiner Diplomarbeit bei Volker Nagel: Das Grundlagentraining Ferienpaket… sechs Wochen lang, fünf mal die Woche, an jedem Wochentag ein anderer Schwerpunkt: Stretching, Circuit Intervall, spielerisches Koordinationstraining, Funktionsgymnastik und Entspannung; mit Zusatzangeboten von Inline-Skaten und Akrobatik bis Knieschule. Die Idee, in den Semesterferien intensiv und abwechslungsreich zu trainieren, kam so gut an, dass ich sie bis zum Ende des Studiums dreimal durchführen konnte. Doch es gab immer wieder verwaltungstechnische Probleme. So stellte sich mir die Frage, ob ich die Energie zum Durchsetzen eines ungewöhnlichen aber erfolgreichen Konzeptes nicht zum Aufbau eines eigenen Vereins nutzen sollte.

Im Mai 1994 lud ich sechs Freunde zum Frühstück ein. Unter ihnen Jörg Nissen und Andreas Steingrübner, die seit dem ersten Grundlagentraining dabei waren. Mit ihrer aktiven Unterstützung gründeten wir „Sportschlau Bewegung mit Spaß und Köpfchen e.V.“ Sieben Monate dauerte es noch, bis wir vom Bezirksamt die erste Hallenzeit bekamen: freitags um 18.00 Uhr in der Uferstraße 1a. Langsam, aber stetig, wuchs der kleine Kreis, so dass Jörg Nissen einen zweiten Kurs anbieten konnte. Im Herbst 1995 kam Kerstin Wille als Praktikantin zu uns. Yeah – unser kleiner Verein hat eine Praktikantin! Zusammen machten wir unsere Lizenz für „Sport in der Rehabilitation“. Als Team bildeten wir bis 2008 zusammen mit Andreas den Vorstand des Vereins. 2009 übernahm unser langjähriges und engagiertes Mitglied Carola Cordes den 2. Vorsitz. Im Laufe der Jahre kamen und kommen immer wieder Freunde und Bekannte aus Studium und Beruf zum Trainieren vorbei oder geben selbst einen Workshop.Damit erfüllt sich ein Prinzip des Vereins: Platz und Raum für fächerübergreifende Kombinationen anzubieten. „Bewegen und Malen“, „Abenteuer Turnen“, „Kickboxen mit Handicap“, „Die Kerls gehen Tanzen“, „Jonglieren und Einradfahren“, „Karate und Ballett zum Kennenlernen", „Stilles Walking", „Energetisches Wahrnehmen“ nach Oleg Lohnes, „Yoga und Stimme" etc. sind spannend und machen Spaß. Kurse wie Rücken-Knie-Fitness oder Beckenbodengymnastik verbinden Wissen, das wir studiert, ausprobiert oder von der Hebamme Susanne Kitchenham, der Ärztin und Handballtrainerin Grazyna Czajkowska, der Modern Dance- und Kontaktimprovisations-Expertin Annett Walter, den Taiji- und Qigonglehrern Michael Plötz und Wilhelm Mertens und natürlich Volker Nagel dankbar angenommen haben.

Tja. Wir sind kein reicher Verein. Wenn wir große Gymnastikbälle brauchen, dann sind wir froh, dass der BRS uns einen Zuschuss gibt. Wer Sauna und Dampfbad sucht, wird bei uns nicht fündig werden. Aber es herrscht nach 23 Jahren wie am Anfang ein offener Geist und gegenseitige Unterstützung, Gemeinschaftssinn ohne Vereinsmeierei, individuelle Kursgestaltung und Platz für kreative Ideen, freundschaftlicher Austausch im Team bei methodischen Unsicherheiten und eine fröhliche Atmosphäre zwischen TeilnehmerInnen und AnleiterInnen.

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